Freitag, 24. November 2017

Haus Kemnade am 17.11.2017


Wie in jedem Jahr, so stand auch in diesem Jahr im November wieder das obligatorische Gänse-Menü an, und diesmal fiel es auf Freitag, den 17. November. In den letzten Tagen war das Wetter auch kühler geworden, es war trübe und typisch novembrig. Zum Glück war es an diesem Abend aber trocken. Es gab auch etwas zu feiern, denn in der letzten Zeit hatte ich mehrere Fernsehpräsenzen (z.B. in „Auf Streife – Die Spezialisten“ oder „Der Blaulichreport Spezial“), in denen ich mal das Opfer, mal den Täter spielte. Und nun ist es schon so weit, dass Leute, die mich kennen, zusehen – und Leute, die mich bis dahin nicht gekannt haben, mich später wiedererkennen, z.B. auf der Straße oder im Supermarkt. Aber so ist das eben, wenn man im Fernsehen auftritt. Und da sich diese Präsenzen aller Voraussicht nach in Zukunft noch steigern werden, werde ich mich daran gewöhnen müssen, denn das wird wohl noch öfter passieren. Es ist jedenfalls ein tolles Gefühl und ich bin sehr glücklich damit. Ich werde anscheinend noch richtig prominent (und habe auch noch andere Angebote in Aussicht). Wenn das so weitergeht, werde ich mir bald wohl Autogrammkarten anfertigen lassen müssen.

Um 19.30 Uhr ging ich von zu Hause aus los bis zur Bushaltestelle an der Königsallee und fuhr von dort aus um 19.56 Uhr mit dem Bus CE31 bis zur Wasserburg Kemnade, wo ich um ca. 20.13 Uhr eintraf. Ich hatte noch etwas Zeit, deshalb spazierte ich noch ein wenig um die Burg herum. Dann ging ich ins Burggelände und hinüber zum Restaurant.

Im Restaurant herrschte üblicher Freitag-Abend-Betrieb. Anwesende Personen von der Belegschaft waren: Heinz Bruns, Birgit Bruns, Christoph Weiß, der neue Restaurantleiter Herr Steinebach, Mark (ein Kellner, den ich schon von meinen letzten Besuchen kannte), und noch einige andere. Als ich kam, überreichte mir Birgit Bruns eine Flasche Wein (Conde de Monterroso, La Mancha, Tempranillo 2015, ein spanischer Rotwein) als Geschenk zu meinem Geburtstag. Mit dieser Überraschung hatte ich gar nicht mehr gerechnet, da mein Geburtstag schon drei Wochen zurücklag. Dann begab ich mich zu meinem Stammplatz.


Der Schwerpunkt meines Menüs lag, wie es sich für diese Jahreszeit gehört, auf Gans und allem, was dazu gehört. Und auch bei diesem Besuch waren meine Fernsehpräsenzen ein Thema, denn sowohl Heinz und Birgit, als auch Herr Weiß und Herr Steinebach sprachen mich darauf an. Später kam sogar noch ein Gast, den ich gar nicht kannte, zu mir an den Tisch, sprach mich darauf an und schüttelte mir die Hand. Jetzt geht’s echt los …. wer hätte das gedacht? Ich glaube, ich lass mir doch Autogrammkarten machen. ;)

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Und hier ist mein Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Glas Champagner.

Als Amuse Bouche sowie begleitend zum Menü
gab es hausgemachtes Gänseschmalz mit Zwiebel-Oliven-Brot.

Außerdem begleitend zum Menü eine Flasche Mineralwasser.

1. Gang – Vorspeise:
Feldsalat im Kartoffeldressing
mit Carpaccio von der geräucherten Gänsebrust

2. Gang – Suppe:
Kraftbrühe von der Gans
mit Gänseravioli und Gemüsestreifen

Wein bei der Vorspeise und der Suppe:
Saint Peyre, 2012,
ein geschmackvoller fruchtiger französischer Weißwein

3. Gang – Zwischengericht:
„Himmel & Erde“ von der Gänseleber
mit Kartoffel-Apfel-Pürée und Röstzwiebeln

4. Gang – Verteilerchen:
Apfelsorbet mit Calvados

5. Gang – Hauptgericht:
Gänsebraten „Klassisch“:
Brust und Keule von der gegrillten Gans
mit Gänsesauce, Maronen, Marzipan-Backapfel,
Apfelrotkohl und Kartoffelklößen

Wein vom Zwischengang bis zum Hauptgericht:
Domaine Les Jeunes, 2015,
ein kräftiger trockener französischer Rotwein

6. Gang – Dessert:
Rote Grütze
mit Rote-Grütze-Eis und Vanillesahne

Dazu ein Glas „Ortega Beerenauslese“, ein süßer Dessert-Wein.

Danach noch einen Kaffee und einen Cognac „Hennessey“.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine, die ich mir wie immer empfehlen ließ. Es wurde also mal wieder ein wunderbarer kulinarischer Abend mit allem, was dazu gehört. Das einzige, was nicht so toll war, war, dass meine Krawatte auch etwas Sauce abbekam, aber die kann man ja waschen (vielleicht geht es in Zukunft auch ohne). Ich sagte auch gleich schon, dass ich Silvester wieder auf der Party in der Scheune dabei sein werde – wie jedes Jahr. Aber das haben sie ohnehin schon eingeplant. Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung verabschiedete ich mich. Um 23.50 Uhr fuhr ich dann schließlich mit dem letzten Bus zurück. An der Königsallee-Markstraße stieg ich aus und ging den Rest zu Fuß.

Gegen 0.20 Uhr traf ich wieder zu Hause ein. Dort postete ich noch kurz auf Facebook ein kurzes Resümée über diesen Abend, und dann sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch das letzte große Abenteuer des berühmtesten und kultigsten Piraten aller Zeiten an:


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Samstag, 4. November 2017

Rechtsanwalt Thomas Saschenbrecker ist tot


https://beamtendumm.wordpress.com/2017/11/04/rechtsanwalt-thomas-saschenbrecker-bei-autounfall-getoetet/#more-26543

http://www.archeviva.com/thomas-saschenbrecker-ist-tot/

https://www.news38.de/salzgitter/article212432847/Schwerer-A39-Unfall-Ein-Toter.html

Das ist sehr traurig und tut mir auch sehr leid, da ich ihn auch mal persönlich kennengelernt habe anlässlich des Lichtenberger-Verfahrens. Thomas Saschenbrecker hat sich sehr für die Opfer on Jugendamtswillkür und Kinderklau und deren Unterstützer eingesetzt und der Justiz Paroli geboten.

Besonders unangenehm ist es jetzt natürlich für diejenigen, die noch offene Verfahren bei ihm haben, denn die müssen sich jetzt erst mal einen neuen Anwalt suchen und mit dem dann alles wieder von vorne durchgehen. Und ob der ihnen dann auch so gut helfen kann, ist fraglich.

Und wenn ich Einzelheiten über den Unfall lese, kommen mir im übrigen Zweifel, ob der Unfall wirklich ein Unfall war. Denn wie konnte es sein, dass Thomas mit seinem Pkw angeblich ungebremst auf einen Kleintransporter gefahren ist, der auf dem Standstreifen stand? Etwas seltsam ist das schon ….


Man könnte da schon auf eigenartige Gedanken kommen. Dazu aber später mehr. 


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